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Trollinger Prämierung

Weingärtner Cleebronn-Güglingen e. G. ist überragender Sieger des 14.
Trollingerpreises 2011

 
 
 
1. Platz „Kategorie Original Trollinger“:
2009 St. Michael Trollinger QbA trocken
4,99 € /0,75 l-Flasche inkl. MwSt. (6,65 €/Liter) (Endverbraucherpreis)
RZ: 4,2 g, S: 4,0 g, A: 12,5 % Vol
 
 

2. Platz Kategorie „Trollinger Individualist“:
2009 Herzog Christoph Trollinger QbA trocken
8,49 € /0,75 l-Flasche inkl. MwSt. (11,32 €/Liter) (Endverbraucherpreis)
RZ: 2,4 g, S: 4,2 g, A: 13,5 % Vol

Zu den Probierpaketen
 

 
 
 


PRESSEMITTEILUNG:
 

Cleebronn-Güglingen, Mai 2011

Die Weingärtner Cleebronn-Güglingen e. G. belegten gleich in zwei unterschiedlichen
Kategorien des 14. Trollingerpreises des Württemberger Weingüter e. V. die vordersten
Plätze. In der bedeutenden Kategorie „Original Trollinger“ errang der 2009er St. Michael
Trollinger trocken den ersten Platz. In der Kategorie „Trollinger Individualist“ landeten die
Weingärtner mit dem 2009er Herzog Christoph Trollinger trocken auf einem
hervorragenden zweiten Platz.
„Damit dürfen wir für unser Haus in Anspruch nehmen, unseren Kunden die besten Weine
der Württemberger Paradesorte Trollinger anbieten zu können. Dies freut uns umso mehr,
da die Sorte Trollinger von den katastrophalen Frostschäden Anfang Mai diesen Jahres
kaum betroffen waren, während die anderen Sorten zum Teil sehr stark geschädigt sind“, so
Axel Gerst, Geschäftsführer der Weingärtner Cleebronn-Güglingen e. G. Die Trauben für
den nächsten guten Trollinger-Jahrgang wachsen somit auch 2011 in den Weinbergen der
qualitätsbewussten Winzer heran.
„Wir sehen den Trollinger nicht nur als „einfaches Schwabentröpfle“, sondern als ein echtes
Württemberger Original, das durch seine milde und säurearme Art dem Verbrauchertrend
von nicht zu kräftigen, weniger gerbstoff-betonten Rotweinen folgt. Ein leichter Rotwein,
der bei warmen Temperaturen auch gekühlt für Erfrischung sorgt“, betont Axel Gerst.


In der Kategorie „Original Trollinger“ auf Platz 1 zu stehen, kam für die Weingärtner
überraschend, denn die Weine der Mitbewerber in diesem Genre mit der erforderlichen
fruchtig-frischen Note stammten alle aus dem Jahrgang 2010. Einzig die Cleebronner
stellten mutig einen 2009er an. Umso mehr freut sich Andreas Reichert, Kellermeister der
Weingärtner Cleebronn-Güglingen e. G., dass sein Konzept aufging. „Für den 2009er St.
Michael Trollinger reduzierten wir im Weinberg die Trauben um rund 20 Prozent
gegenüber einem durchschnittlichen Trollinger-Ertrag“, berichtet Andreas Reichert. Ein
Drittel des Trollingers wurde auf der Maische vergoren, um dem Wein mehr Rückgrat zu
verleihen. Zur stärkeren Betonung der Fruchtigkeit erwärmte Andreas Reichert für den
Rest die Maische. So entstand ein fruchtig-frischer Trollinger, der sich selbst im Vergleich
zu dem jüngeren Jahrgang 2010 der Kollegen behaupten konnte.
Völlig anders dagegen zeigt sich der 2009er Herzog Christoph Trollinger trocken auf dem
zweiten Platz der Individualisten. Ein Nicht-Schwabe würde beim Probieren des Weines
mit Sicherheit nicht auf die Rebsorte Trollinger tippen. Tief dunkelrot, mit ausgeprägten
Tanninen präsentiert sich dieser Trollinger wie ein „richtiger“ Rotwein. Nur ca. 70 kg
Trauben pro Hektar ernteten die Winzer für diesen Trollinger, selbstverständlich mit der
Hand. Eine komplette Maischevergärung folgte und der trocken ausgebaute Trollinger
reifte bis November in großen Holzfässern.


Kellermeister Andreas Reichert, Vorstandsvorsitzender Thomas Beyl und Geschäftsführer
Axel Gerst nahmen am 19. Mai 2011 im Beisein der Württembergischen Weinkönigin
Karolin Harsch und des ehemaligen Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten
Lothar Späth die Preise entgegen.
Um den Besten der Besten aus 108 Weinanstellungen herauszufinden, verkosteten 20
Jurymitglieder, bestehend aus Weinfachleuten und Journalisten, die unterschiedlichsten
Trollinger. Die Weine konnten in zwei Kategorien angemeldet und somit auch bewertet
werden: Den „Original Trollinger“, trocken ausgebaut aber mit fruchtig-frischer Note, so
wie die Württemberger ihn kennen und lieben. Oder aber den „Trollinger Individualist“,
einen Trollinger mit mehr Kraft, mehr Farbe und gerne auch mit dezenter Holznote.


Durchgeführt wurde der Trollingerpreis 2011 zum 14. Mal von den Württemberger
Weingütern e.V., einer Vereinigung selbstvermarktender Weingüter, die sich zum Ziel
gesetzt haben, dem Trollinger zu neuen Höhenflügen zu verhelfen. „Wir wollen zeigen, dass
der Trollinger mehr kann, als nur „Vesperwein“ zu sein, sagt Peter Albrecht,
Vorstandsvorsitzender der Württemberger Weingüter. Ziel des Verbandes ist, dass „der
Trollinger in ganz Deutschland und darüber hinaus als hervorragender Rotwein bekannt
und geschätzt wird.“

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